Erschöpfung/Einschöpfung

 

Was haben ein leerer Raum und ein erschöpfter Körper gemeinsam? Was soll man machen, wenn es einem vorkommt, als würde der Kopf überkochen und der eigene Kern abhanden kommen? Nach dem Burnout ist die Ausgangssituation des Solos Erschöpfung/Einschöpfung, das zu großen Teilen autobiografisch ist. Die Leere der Bühne wird analog zur eigenen, empfundenen Leere genutzt und nach und nach werden Raum und Körper wieder angefüllt, also eingeschöpft.

Dieses Solo wird ausschließlich auf Open Air Bühnen gezeigt, vorzugsweise in Kurmuscheln. Diese Architekturen stehen auch häufig leer und warten auf Benutzung/Einschöpfung. Gleichzeitig sind an diesen Orten psychosomatische Reha Einrichtungen zu finden, die potentielle Zuschauer und Experten dieses Themas beherbergen.

 

Konzept, Choreografie, Performance: Gudrun Lange

Konzept, Produktionsleitung: Anne Kleiner

Dramaturgie: Verena Billinger

Musik: Oliver Bedorf

Technik: Christian Aufderstroth

Grafik: Eike Dingler

Assistenz: Jana Marscheider

 

Produktion: tanz lange e.V.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Premiere: 11.07.2013, Musikpavillon im Hofgarten Düsseldorf, weitere Aufführungen in Bad Nauheim und Bad Malente im Juli 2013

 

"Obwohl die 45 minütige Performance ein ernstes und sehr persönliches Thema tänzerisch und klanglich verarbeitet, ist die Atmosphäre warm, schön und beschwingt, wie der Juli Abend im Park."

 

Juliane Ariane Reiter, coolibri, Juli 2013

 

"Großartiges Tanzstück im Pavillon des Hofgartens."

 

Thomas Hag, Rheinische Post, 13.07.2013