Solidarité! Solidarität! Solidarity!

 

Zusammen mit zwei eineiigen Zwillingspaaren – Jessica und Megan Kennedy aus Irland und Chiku und Chito Lwambo aus dem Kongo – forscht hier tanz lange nach Gemeinsamkeit und Individualität, über den Zusammenhalt zwischen Frauen und Männern und innerhalb der Familie. Beide Zwillingspaare arbeiten in ihren Heimatländern als Tänzer und Choreografen vorwiegend zusammen und stellen sich nun der Frage: Wie können wir uns mit unserem Pendant vom anderen Kontinent in einem kollektiven Ganzen bewegen, das den Einzelnen nicht ausblenden will?

Die Zwillinge sagen, dass das Zwillingsdasein etwas Gegebenes ist. Und ihr Zusammenhalt unerreichbar. Aber kennt nicht jeder Mensch das Gefühl von bedingungsloser Verbundenheit und uneingeschränktem Verständnis? Können wir, die Einlinge, uns das abgucken von den Doppelwesen, um uns einfacher zu verbünden, die Vorteile von Gemeinsamkeit zu nutzen, um das Andere willkommen zu heißen?

 

Konzept, Choreografie: Gudrun Lange

Tanz, Co-Choreografie: Jessica Kennedy, Megan Kennedy, Chiku Leandre Lwambo, Chito Alexandre Lwambo

Dramaturgie: Verena Billinger

Musik: Jörg Ritzenhoff

Raum- und Lichtkonzept: Marlin de Haan

Kostüm: Nina Wellens

Technische Leitung: Gerd Weidig

Produktionsleitung: Anne Kleiner, Jana Marscheider

Assistenz: Nicolas Niot

 

Produktion: tanz lange e.V.

Koproduktion: FFT Düsseldorf, Ringlokschuppen Ruhr

Solidarité! Solidarität! Solidarity! war Teil des Herbstprogramms Pluriversale I der Akademie der Künste der Welt, Köln

Gefördert von: Akademie der Künste der Welt Köln, Kunststiftung NRW, Landeshauptstadt Düsseldorf, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Darstellende Künste e.V.

 

Premiere: 27.11.2014 studiobühneköln

 

Ob es nun "Solidarité", "Solidarität" oder "Solidarity" heißt, in Gudrun Langes neuem, gleichnamigem Stück geht es um die Vereinigung von Kräften. Das Thema setzt die Düsseldorfer Choreographin auf äußerst originelle Weise um.

 

Thomas Hag, Rheinische Post, 05.12.2014