Nachsommer 2020: contweedancecollective und tanz lange

Eine Lecture in drei Teilen ist in Zusammenarbeit von Johanna Knefelkamp-Storath und Gudrun Lange für das Festival „Nachsommer“ an der Bamberger Erbaspitze entstanden. Wie entsteht etwas und wo fängt das Ganze an? waren unsere grundlegenden Fragen. Heute. Jetzt. Hier – eine der Antworten.
 
Foto ©Laura Schabacker
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April 2020 - contweedancecollective

Eine Version von Rosas danst Rosas, die das contweedancecollective zu Zeiten der Coronaquarantäne initiiert und komponiert hat.

Von Johanna Knefelkamp-Storath und Laura Saumweber mit Martha Kröger, Aline Joers, Gudrun Lange, Paula Niehoff, Petros Konnaris, Laura Schabacker, Emma Dekker, Dorothea Sophie Gack, Maxime Kroot, Musik: Stephan Goldbach.

Seit 2019: Kollaboration mit dem contweedancecollective

Gudrun Lange hat in den Künstlerinnen des contweedancecollectives, Johanna Knefelkamp und Laura Saumweber, zwei Kunstverwandte getroffen. 2019 unterstützte sie das Kollektiv bei der Produktion ZEIT:LOS, einem Stück über Endlichkeit, das in der Gönningerkapelle und im CONBamberg spielte. 2020 dann stiess sie in den Endproben von ‚Eine Einführung in den zeitgenössischen Tanz‘ dazu, um als Outside Eye die Premiere vorzubereiten.
 
Foto ©Gudrun Lange

Jan 2020 - Ausstellung Tracking Dance

2014 ist das Buch Tracking Dance  – ein Tanzbilderbuch entstanden. Daraus wurden nun 11 Fotos in Mode macht Mut, Bamberg, ausgestellt. Am 15.01.2020 war Vernissage mit Tanz, Sekt und benähten Servietten.
Mit Gudrun Lange und Eike Dingler

Foto ©Carola Streib

Juni 2018: Living Earth – vom Ellertal aus betrachtet

Das Live Earth Festival hat langjährige Tradition in Litzendorf: alternativ, grün, nachhaltig. Zu diesem Anlass hat Gudrun Lange eine Gruppe von Litzendorfer Frauen zusammengebracht, um eine Performance zu erarbeiten und dort zu zeigen. Sie beschäftigen sich mit dem Blick auf die Welt von ihrem Wohnort aus, von regional zu global, und der ökologischen Lage, die sich weltweit mehr und mehr zuspitzt.
Mit Petra Dotterweich, Anke Kraus, Gudrun Lange, Renate Lunz, Martina Moreth.

Foto ©Jan Burmester

Juli 2017 - Masterthesis Verteidigung

Der Titel der Masterarbeit lautet „Die Bedeutung aktiven Gestaltens für die menschliche Gesundheit“ und basiert auf einer Studie im Mixed Methods Design (quantitative, qualitative und künstlerische Forschung). Die öffentliche Verteidigung gliederte sich in 2 Teile: die Präsentation der quantitativen und qualitativen Ergebnisse und deren Diskussion im akademischen Setting und die Präsentation der künstlerischen Forschung in einer 5minütigen Performance mit Live Tanz vor Video zu arrangierter Musik und eingesprochener Poesie.

Foto ©Gudrun Lange

Mai 2017 - NZTPkvaheW

NZTPkvaheW steht für Neurologisches Zuschauertrainingsprogramm für kinästhetische, visuelle, akustische, haptische und empathische Wahrnehmung. Diese Tanzperformance an der SRH Hochschule Heidelberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Studieninhalte im Hinblick auf Empathie in eine performative Situation zu übersetzen und live anzuwenden. Der bevorstehende Abschluß des Masterstudiengangs sorgte für zusätzliche Emotionalität. 
Mit Marthe Dörffel, Carmen Höffner, Manuela Juhart, Gudrun Lange, Antonia Mayr, Nina Ridderbecks.

Foto ©Sabine Koch

Mai 2016 - Was wir im Studium so alles machen (müssen)

Gudrun Lange konzipierte für ihre Kommilitoninnen eine Tanzperformance aus unterschiedlichen Anteilen des Masterstudienganges Tanz- und Bewegungstherapie. Als Bühnenbild diente ein Modell der ästhetischen Erfahrung, als Kompositionsmethode eine Partitur, und unterschiedliche Textpassagen von Schopenhauser bis Meditationsanleitungen tauchten in dem Soundtrack von Zero Solaris auf.
Mit Katharina Bauer, Marthe Dörffel, Bianca Eder, Manuela Juhart, Leonie Jürgens, Gudrun Lange, Nina Ridderbeck, Manuel Scherer, Zero Solaris.

Foto ©Gudrun Lange

2012-2014 - Spitzenförderung NRW

Gudrun Lange erhielt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen von 2012 bis 2014 die Spitzenförderung Tanz. Sie gehörte mit 3 weiteren Kompanien zu der ersten Runde dieser 3-jährigen Förderung von jährlich 65.000 €. Die Spitzenförderung ermöglichte es Gudrun Lange, einen Verein zu gründen, um der künstlerischen Arbeit eine Struktur zu geben, einen eigenen Arbeitsraum in Flingern, Düsseldorf zu unterhalten, der über die Zeit multifunktional genutzt und bespielt wurde, und tanz lange, das Netzwerk von tanzenden Künstlerinnen, zu gründen. Die nachfolgenden 12 Projekte wurden in hohem Maße durch die Spitzenförderung ermöglicht.

Foto ©Gudrun Lange

Nov 2014 - Buch Tracking Dance

2014 ist das Buch Tracking Dance  – ein Tanzbilderbuch erschienen. Aus der Überlegung heraus, wie Fotos einen Bewegungsablauf abbilden können, ist ein Versuchsaufbau entstanden, in dem sich Gudrun Lange mit Lichtquellen am Körper bewegte und der Fotograf Eike Dingler mit Hilfe von langen Belichtungszeiten und ab und zu einem Blitz das Tanzgeschehen aufzeichnete.
Erschienen bei StrzeleckiBooks
ISBN: 978-3-942680-66-0
Mit Gudrun Lange und Eike Dingler

Foto ©Eike Dingler

Nov 2014: Solidarité! Solidarität! Solidarity!

Empfinden eineiige Zwillinge mehr Solidarität, da sie schon immer den Raum teilen? Mit zwei eineiigen Zwillingspaaren machte sich Gudrun Lange auf, der Frage nach Solidarität, Verpflichtung, Egozentrik performativ nachzuspüren.
Mit Verena Billinger, Marlin de Haan, Jessica Kennedy, Megan Kennedy, Anne Kleiner, Gudrun Lange, Chiku Leandre Lwambo, Chito Alexandre Lwambo, Jana Marscheider, Nicolas Niot, Jörg Ritzenhoff, Gerd Weidig, Nina Wellens. Aufführungen in Köln, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr.

Foto ©Christian Herrmann

Gemeinsam Abhängen 2013/14

Eine Installation, die im Foyer von Theatern gezeigt und begehbar gemacht werden soll. Im Raum hängen ein Pullunder, ein Gürtel und eine Shorts, in die man steigen, in denen man abhängen und gemeinsam in ungewöhnlicher Raumsituation zum Tisch hingelehnt ein Gläschen trinken kann.

7., 8. Juni 2013, FFT Düsseldorf, Juta, während Tanzkongress 2013
18., 19. Januar 2014, Kunsthalle Düsseldorf
Konzept: Gudrun Lange, Cordula Körber
Umsetzung: derstrudel, Gudrun Lange

Foto ©Cordula Körber

2012-14: tanz tafel im Ladenlokal

Einmal im Monat fand die tanz tafel in unserem Ladenlokal in Düsseldorf Flingern statt. Die Schreibtische wurden zu einer langen Tafel, wir kochten Suppe und luden zum gemeinsamen Gespräch. Dazu wurde ein spezieller Gast eingeladen, der von seiner Arbeit erzählte oder Experte für ein bestimmtes Thema ist. So entspannte sich am Abendessentisch eine niedrigschwellige Kommunikationssituation, die Künstler, Zuschauer und Interessierte zusammenbringt, Kontakt herstellt und Austausch ermöglicht.

Foto ©tanz lange

Heimspiel mit Karen Bößer und Kathrin Spaniol

Das Dreierteam lädt Kolleg*innen einer Stadt ein, sich mit einem Bewegungsvorschlag oder einer Aktion mit dem dazu gewünschten Sound zu beteiligen. Diese Ideen werden dann vom Team gesammelt und in einen dramaturgisch sinnigen Ablauf gebracht. Am Aufführungstag treffen sich alle Mitwirkenden zum ersten Mal, proben und .. performen.

Bisher haben stattgefunden:
„Heimspiel-Düsseldorf“ im Rahmen von „Made in Düsseldorf“ – 12 Performer – 3 extra Ideengeber – 15 Aufgaben – 33 min
„Heimspiel-Köln“ im Rahmen von tanzpunkt.köln – 22 Performer – 2 extra Ideengeber – 20 Bewegungsaufgaben – 47 min

Foto ©tanz lange

März 2014: Es ist Zeit zu tanzen.

Zwei junge Menschen fokussieren ihre persönliche Empfindung von Zeit. Sie machen sich bereit, indem jede ihren eigenen Rhythmus sucht und sich allein auf den Weg in eine Parallelwelt macht. Auf ihrem Trip ins individuelle Zeitempfinden begegnen sie sich und ihren medialen Abbildern immer wieder: sie springen vor und zurück, halten in Lichtgeschwindigkeit inne, wenn nötig, um den einen erhofften Moment von Quality time nicht zu versäumen.
Mit Nadine Blondrath und Aylin Cam ; Gudrun Lange, Verena Billinger, Oliver Bedorf, Emese Bodolay, Sandra Ehlen, Rosa Jesser.

Foto ©Christian Herrmann

Okt 2013 - Wirtschaftsdepression - Dieser Begriff ist kein Zufall!

Vier Menschen und ihre Erschöpfungszustände. Zwei Tänzer und Choreografen, Gudrun Lange und Morgan Nardi, begegnen auf der Bühne zwei Menschen und ihren Arbeitswelten. Sie holen die Depression aus der Privatisierung zurück in die Öffentlichkeit und fragen: Wo zeigt sich Erschöpfung in der Bewegung? Wie kann man mit der eigenen Erschöpfung umgehen, in einem Wirtschaftssystem, in dem jeder „seines Glückes Schmied“ ist? Mit: Gudrun Lange, Morgan Nardi, Bettina Schneidewin, Sabrina Hoeptner; Sebastian Stobbe, Rasmus Nordholt, Chikako Kaido, Emese Bodolay, Anne Kleiner

Foto ©Stephan Glagla

Juli 2013: Erschöpfung/Einschöpfung

Was haben ein leerer Raum und ein erschöpfter Körper gemeinsam? Was soll man machen, wenn es einem vorkommt, als würde der Kopf überkochen und der eigene Kern abhanden kommen? Nach dem Burnout ist die Ausgangssituation des Solos Erschöpfung/Einschöpfung, das zu großen Teilen autobiografisch ist. Die Leere der Bühne wird analog zur eigenen, empfundenen Leere genutzt und nach und nach werden Raum und Körper wieder angefüllt, also eingeschöpft.
Dieses Solo wird ausschließlich auf Open Air Bühnen gezeigt, vorzugsweise in Kurmuscheln. Mit Gudrun Lange; Anne Kleiner,  Verena Billinger, Oliver Bedorf, Christian Aufderstroth

Foto ©Oliver Paul

Mai 2013 - Variations on Sonakinatography II / Channa Horwitz

Reenactment der Performance nach der Partitur von Channa Howitz: „Variations on Sonakinatography II“ auf Einladung der Kunsthalle Düsseldorf zum Schwerpunkt Bühne. Im Katalog mit „Die Potenzaile der Partitur – 11 Thesen“ von Rasmus Nordholt und begleitender Partitur von Gudrun Lange.

Jan 2013: ich geschichtet

Sieben junge Frauen zwischen 14 und 17 Jahren schauen auf ihre potentielle Geschichte zurück, kreieren neue Identitäten und enthüllen, was sie über jüngere und ältere Generationen denken. Mit Tanz, Musik, Texten und Projektionen schichten die Darstellerinnen Ereignisse übereinander, die die Menschen in den letzten Dekaden bewegt haben. Dabei loten sie aus, in welchem Verhältnis sie zu ihnen stehen und stehen möchten: Sind Vergangenheit und Geschichte spannend oder lästig? Was erzählen sie uns? War früher alles besser? Wie viel Fiktion steckt in Geschichte? Und wie viel in mir, wenn ich auf der Bühne stehe? Mit Virginia Bauers, Caroline Bröker, Rebecca Hamacher, Bibiana Leufgen, Nina Ring, Lina Simakov, Chantal von Werne; Verena Billinger, Cordula Körber, Oliver Bedorf, Kristin Brune, Nico Niot

Foto ©Oliver Paul

2013/14 - Zu Gast im Ladenlokal

Regelmäßig nutzen andere Personen das Ladenlokal für ihre Arbeit, wenn tanz lange woanders ist.
Marlin de Haan und Julia Rautenhaus zeigten „Das macht mir nichts aus“. Die „Fade Art“-Installation war vom 07. bis zum 18. August 2013 zu sehen und hier auf dem Foto.
Sandra Ehlen zeigte von 21.12.2013 bis zum 2.1.2014 die Installation „Wir kommen jetzt rein“ mit lebenden Pflanzen im Schaufenster.
Die Bühnenbildnerin Cordula Körber bespielte vom 4.-21.08.2014 unserem Raum als Sommergast mit der Installation „Das Ladenlokal“.

Foto ©Marlin de Haan

Okt 2012: And on the seventh day

Für And on the seventh day haben wir uns mit Schöpfen und Erschöpfen beschäftigt. In der Theaterarbeit findet man das Schöpferische häufig in der Improvisation – man sieht den Performern direkt beim Schöpfen und Erschöpfen zu. Und so besteht And on the seventh day aus strukturierter Improvisation. Strukturgebend ist vor allem die biblische Schöpfungsgeschichte. Es gibt sieben Teile in Bezug auf die sieben Tage der Genesis. Allerdings ruhen die Performer nach dem siebten Tage nicht unendlich aus, sondern machen mit der nächsten Woche weiter. Bis der Aufführungstag zu Ende geht. Um Mitternacht ist auch das Stück vorbei. Mit kainkollektiv (Lettow/Schmuck) & Gudrun Lange, Antoine Effroy, Jan Ehlen, Bianca Künzel, Rasmus Nordholt, Charlotte Pfeifer, Michael Taylor, Jan Ehlen, Kirsten Möller, Manuel Zauner

Foto ©Stephan Glagla

Jan 2012 - Emerging Merce

In Emerging Merce stellen Jugendliche Fragen nach Inhalt, Form, Zufall, Bedeutung, Freiheit und Grenzen und entwickeln eigene Positionen und kreative Antworten. Gemeinsam nähert man sich Merce Cunningham an, der 2009 im Alter von 90 Jahren verstorben ist. So verlassen die vier jungen Frauen in der Mitte des Stückes die Bühne und tauschen mit dem künstlerischen Team die Rollen. Zu sehen ist dann eine von den jungen Frauen für das Team choreografierte Szene, die vom Kostümentwurf bis hin zu den Haltungen auf deren Ideen, Auseinandersetzungen und Überzeugungen basiert. Mit Gudrun Lange, Carina Borgards, Wanda Fassbender, Lara Sadlo, Moira Skupin, Oliver Bedorf, Verena Billinger, Judit Abegg, Kirstin Brune.

Foto ©Oliver Paul